Donnerstag, 1. Oktober 2020

Groundhopping - August & September 2020

Auf Grund der aktuellen Situation wird es in der Saison 2020/21 kein neues Groundhopping-Projekt geben, wo der Fokus nur auf einer Liga liegt. Ein erneuter Saisonabbruch lässt sich ja nicht komplett ausschließen, wodurch ein Projekt nur schwer planbar gewesen wäre. Stattdessen gibt es nun erst mal jeden Monat eine Zusammenfassung von mir besuchten Spiele. Das sind meistens spontane Trips, die mit einem Spielchen verbunden werden konnten. Weil ganz ohne Fußball geht es natürlich nicht.

#01 - 25. August 2020 - TuS Marialinden gg Heiligenhauser SV - 4:0
Kreispokal Berg - 2. Runde - Sportplatz Oderscheiderfeld, Overath - ca. 150 Zuschauer


Direkt nach der Rückkehr vom Roadtrip durch den Osten, ging es in heimischen Gefilden weiter. Im Fußballverband Mittelrhein wurden Ende August die ersten Runden in den verschiedenen Kreispokalen ausgespielt. Im Bezirk Berg kam es in der zweiten Runde zum Overather Stadtderby zwischen TuS Marialinden und dem Heiligenhauser SV. Beide Teams sind Mitglied der Bezirksliga und man konnte ohne Zweifel vom ersten Highlight-Spiel für beide Vereine in der noch jungen Saison reden. Die Gastgeber aus Marialinden schienen aber schon den besseren Rhythmus zu haben und gewannen das Spiel souverän mit 4:0. Mit etwa 150 Zuschauern war die Begegnung auch relativ gut besucht. Am Eingang wurden zwar die Kontaktdaten aufgenommen, aber den geforderten Mindestabstand konnte man auf dem Sportplatz in Marialinden kaum einhalten, da für Zuschauer nur Platz auf einer der Geraden war. Hinter den Toren und auf der Gegengerade sind keine weiteren Zuschauerplätze vorhanden. Der Kunstrasenplatz in Marialinden hört auch den Namen "Phantasialand-Arena", auf dem gesamten Platz konnte allerdings keine einziges Banner oder sonstiges entdeckt werden, was auf den bekannten Freizeitpark hinweisen würde. Komisch.

#02 - 30. August 2020 - FC Emir Sultan Spor Merkstein gg SV Germania Eicherscheid - 2:7
Kreispokal Aachen - 1. Runde - Stadion Merkstein, Herzogenrath - ca. 40 Zuschauer


Der Kreispokal Aachen bot in der ersten Runde einen kleinen Stadion Leckerbissen, das Stadion Merkstein in Herzogenrath. Den Platz müssen sich der SV Streiffeld 1919 Merkstein sowie der FC Emir Sultan Spor Merkstein teilen, da beide Teams in der ersten Pokalrunde ein Heimspiel zu gelost bekamen und beide Spiele auch am selben Sonntag stattfinden mussten, wurde die Partie des 1996 gegründeten türkischen Clubs Sultan Spor bereits für 11 Uhr angesetzt. Entsprechend viele Groundhopper nutzten die Chance den Ground auf ihrer Liste ab zu hacken, von den geschätzten 40 Zuschauern werden die Hälfte Hopper gewesen sein. Das Stadion Merkstein befindet sich im gleichnamigen Stadtteil von Herzogenrath und der Rasenplatz besitzt einen massiven Ausbau. Auf beiden Geraden gibt es mehrstufige Traversen welche in den Kurven zu Graswällen übergehen. Der Graswall zieht sich durch den gesamten Stadionumlauf, wodurch man von jeder Stelle einen erhöhten Blick auf das Spielfeld hat. Auf der Gegengerade befindet sich hinter der Stufentraverse ein weiterer Graswall, welcher allerdings durch Äste und sonstige Sträucher kaum noch erkennbar ist. In mitten dessen, stehen dann aber vereinzelte Sitzbänke, welche die Natur aber ebenfalls stark zurück erobert hat. Alles in allem ein durchaus sehenswerter Amateur-Ground. Das Spiel verlor der Kreisliga B-Ligist Sultan Spor schlussendlich deutlich mit 2:7 gegen den favorisierten Bezirksligist aus Eicherscheid.

#03 - 30. August 2020 - Rhenania Würselen/Euchen gg SV Kohlscheid - 4:0
Kreispokal Aachen - 1. Runde - Stadion am Lindenplatz, Würselen - 170 Zuschauer


Da der Anstoß in Herzogenrath bereits um 11 Uhr war und am gleichen Sonntag sämtliche weitere Pokalspiele im Kreis Aachen ausgetragen wurden, war es problemlos möglich den Doppler mitzunehmen. Die Wahl fiel dabei auf den Besuch bei Rhenania Würselen, einem alten Traditionsverein aus dem Aachener Umland, die mit dem Stadion am Lindenplatz eine spektakuläre Spielstätte haben, welche Mitten in den Würselener Innenstadt ihren Platz gefunden hat. Das Stadion bietet heute offiziell noch 2.000 Zuschauern Platz und steht kurz vor seinem 10. Geburtstag, denn eröffnet wurde es am 21. August 1921 und verfügte damals wie heute über eine überdachte Tribüne. Die Rhenania entwicktelte vor, wie auch nach dem 2. Weltkrieg, überregionale Aufmerksamkeit als man mehrere Spielzeiten zunächst in der in der erstklassigen Gauliga Mittelrhein spielte und nach Ende des Weltkrieges auch für zwei Saisons Mitglied der ebenfalls erstklassigen Oberliga West war. Aus dieser Zeit datiert auch der Zuschauerrekord im Stadion am Lindenplatz, für die beiden Heimspiele gegen Alemannia Aachen sollen in den Jahren 1948 und 1950 jeweils 15.000 Zuschauer live vor Ort dabei gewesen sein.
Eine zweite erfolgreiche Zeit erlebte der Verein in den 1990er Jahren, als man sich von der Bezirksliga bis in die viertklassige Oberliga Nordrhein hoch spielte. In der ersten Oberliga Spielzeit 1997/98 verpasste man dann als Vizemeister nur knapp den Durchmarsch in die Regionalliga, lange Zeit war die Rhenania Tabellenführer musste aber schlussendlich die fast schon sicher geglaubte Meisterschaft an die Amateure von Bayer 04 Leverkusen abtreten. Das war bis heute das letzte Mal das Würselen aus Fußballerischer Sicht auf sich aufmerksam machen konnte. Ein paar Monate später musste man sich aus der Oberliga abmelden und ging den Weg Insolvenz und den damit verbundenen sportlichen Neuanfang, der bis heute andauert. Mittlerweile hat der Verein seinen Platz in der Kreisliga A gefunden. Die Zukunft des Vereins scheint aber gesichert zu sein, aktuell entsteht ein neuer Sportpark, welches gleichzeitig aber auch das Ende des kultigen Lindenbaums bedeuteten könnte. Auf der Homepage des Vereins spricht man bereits von einer baldigen Eröffnungen des Neubaus. Die Zukunft des aktuellen Stadions scheint momentan aber noch ungeklärt.

#04 - 6. September 2020 - SG Hocheifel Leimbach gg Ahrweiler BC 1920 II - 3:2
Kreisliga A Rhein/Ahr - 1. Spieltag - Eifelstadion, Adenau - ca. 80 Zuschauer


Das Städtchen Adenau ist nicht unbedingt wegen seiner Fußball-Historie bekannt, viel mehr kennt es wohl jeder durch die legendäre Passage Nordschleife. Etwa 300 Meter Luftlinie vom Adenauer Forst liegt aber das Eifelstadion Adenau, welche Heimspielstätte der "Spielgemeinschaft Hocheifel Leimbach" ist. Eine ziemlich komplexe SG aus zahlreichen Vereinen aus der näheren Umgebung in welche auch der in Adenau ansässige TuWI Adenau integriert ist.
Der Besuch im Eifelstadion ist durchaus lohnenswert, ist der Naturrasenplatz doch komplett von einem Graswall umzogen, auf welchem vereinzelte Sitzplatzreihen verteilt wurden. Die Hauptgerade ist zu dem mit mehreren Traversen und einer Nadelbaum-Reihe versehen. In einer Kurve versteckt sich zwischen den Bäumen, ein Erinnerungsdenkmal an Turnvater Jahn. Das Spiel lies sich problemlos vom gesamten Stadionumlauf aus verfolgen.
Nach dem Spiel ist man relativ schnell im Ortskern von Adenau und konnte von da aus noch eine kurze Wanderung an die Nordschleife zum Streckenabschnitt Wehrseifen machen. Auch in der aktuellen Zeit, schienen die Zuschauerbereiche der Rennstrecke, zumindest während Touristenfahrten, frei zugänglich.

#05 - 12. September 2020 - SG Rieschweiler gg TuS 04 Hohenecken - 0:1
Verbandsliga Südwest Gruppe 1 - 2. Spieltag - Stadion "An der dicken Eiche", Rieschweiler-Mühlbach - 200 Zuschauer


Ein Wochenende in der Pfalz und dabei darf Fußball natürlich nicht fehlen. Erstmal ein bisschen Groundspotting betrieben und unter anderem das Ellenfeldstadion in Neunkirchen angeschaut, leider nur von außen da der Innenbereich hier nicht frei zugänglich war. Der geplante Trip nach Sankt Wendel musste leider verschoben werden, wird aber sicherlich irgendwann nachgeholt.
Die Auswahl der Spiele in der nähren Umgebung war für einen Samstag jetzt nicht wirklich hoch, ein Spiel wurde aber entdeckt welches erst in den frühen Abendstunden beginnen sollte. So hatte man im Vorfeld eben noch die Zeit für den Besuch in Neunkirchen und trat von da aus die Reise nach Rieschweiler an, welches zwischen Pirmasens und Kaiserslautern liegt. Dort gab es das Verbandsligasspiel zwischen der SG Rieschweiler und TuS Hohenecken. Gespielt wurde auf dem Rasenplatz "An der dicken Eichen", welcher auf einem Hügel direkt neben einem Golfplatz liegt. Etwas weiter bergab, gibt es auch noch einen Kunstrasenplatz. Der Rasenplatz verfügt über keinen Ausbau, von einem Graswall auf der Hauptgerade lassen sich die Spiele aber gut verfolgen. Hinter einem Tor ist ein großer Parkplatz und auch ein Verkaufsstand für Stadionwurst und Getränke. Dazu fiel ein Banner ins Auge, auf welchem Erik Durm zum Weltmeistertitel 2014 gratuliert wurde. Eine kurze Google-Recherche ergab, dass die SG Rieschweiler der Jugendverein des aktuellen Spielers von Eintracht Frankfurt.

#06 - 13. September 2020 - 1. FC 08 Haßloch gg TuS Knittelsheim - 4:1
Bezirksliga Vorderpfalz Süd - 2. Spieltag - Stegerwald-Sportplatz, Haßloch - ca. 100 Zuschauer


Direkt am Rande der Deutschen Weinstraße befindet sich der Ort Haßloch, in welchem der 1. FC 08 Haßloch beheimatet ist und seine Heimspiele auf dem Stegerwald-Sportplatz austrägt. Der Platz befindet sich mitten in einem Industriegebiet und hat nicht wirklich viel zu bieten. Auf der Hauptgerade ist die Rückseite des Vereinsheims mit ein paar Stufen und einem kleinen Tribünendach versehen, durch die gesamte Gegengerade zieht sich eine zweistufige Traverse. Hinter einem Tor wurde tatsächlich ein kleiner Spielplatz für Kinder installiert, welches gleichzeitig wohl auch das spektakulärste auf dem Platz ist.
Die Vereinsgeschichte sieht da schon ein wenig interessanter aus, gegründet wurde der heute 1. FC Haßloch im Jahr 1908 als Fußball-Klub Germania Haßloch. Bis heute folgten zahlreiche Namensänderungen unter anderem trat man als VfL und auch als TuS Haßloch an. Den heutigen Namen trägt man seit dem 15. April 1965, als 1. FC Haßloch spielte man zwischen 1976 und 1978 zwei Spielzeiten in der drittklassigen Südwestliga. Hier traf man unter anderem auch auf den späteren Bundesligisten Mainz 05. Am Ende der Saison 1977/78 wurde durch die Einführung der Oberliga, die Auflösung der Südwestliga beschlossen. Die Qualifikation zur Oberliga verpasste Haßloch klar und so spielte man fortan nur noch viertklassig und weiter auf Amateur Niveau.
Über die nächsten Jahre folgte der stetige Abstieg bis in die unterste Amateurliga, diesen Abwärtstrend konnte man Mitte der 1980er Jahre wieder um münzen und kehrte bis in die fünftklassige Landesliga zurück. Ebenfalls erreichte man in dieser Zeit zweimal das Halbfinale des Landespokals scheiterte hier aber jeweils gegen Südwest Ludwigshafen und die Amateure vom FC Kaiserslautern.
Nach einer Fast-Insolvenz musste man sich 2011 aus der Landesliga, die mittlerweile zur Verbandsliga geworden war, zurückziehen und startete einen Neuanfang in der Bezirksliga in welcher man bis heute spielt und ausschließlich auf Gegner aus der Region trifft.

#07 - 20. September 2020 - VfL Altendiez gg SV Braubach 1908 e. V. - 9:0
Kreisliga A Rhein/Lahn - 4. Spieltag - Stadion Lahnblick, Altendiez - 50 Zuschauer 


Das sogenannte Groundhopper-Leben ist manchmal kein einfaches, da macht man Samstagsabends die Pläne für den Sonntag und wacht am nächsten morgen auf und muss feststellen, dass das geplante Spiel kurzfristig abgesagt wurde. Schnell also wieder den Laptop angeworfen und ein Ersatzprogramm ausgearbeitet. Glücklicherweise ist die Auswahl an Spielen derzeit wieder ziemlich groß und so wurde relativ schnell eine Partie in unmittelbarer Umgebung des abgesagten Spiels gefunden. So konnte auch das Rahmenprogramm wie zunächst geplant stattfinden. Es ging also in die sehenswerte Altstadt von Limburg an der Lahn, diese war allerdings bereits gegen 10 Uhr von Touristen völlig überlaufen. So viel das Kulturprogramm standardmäßig aus, Dom und den Fischmarkt angeguckt. In der Altstadt bei schönem Nachsommer-Wetter eine Pizza gegessen und dann auf den Weg ins etwa 15 Kilometer entfernte Altendiez gemacht, mit dem Stadion Lahnblick als auserkorenem Ziel. Hier spielt der VfB Altendiez in der Kreisliga A des Rheinland-pfälzischen Rhein-Lahn Kreises. Der Stadionname basiert auf den vorhandenen Blick auf die Lahn, welche durch ein Tal unterhalb der Spielstätte fließt. Der VfB hat bisher keine großen Meilensteine in der Fußballgeschichte gesetzt, dürfte dem ein oder anderen aber eventuell durch die Mitgliedschaft des ehemaligen DFB Präsidenten Theo Zwanziger bekannt sein. Zwanziger war lange Zeit selbst aktiver Spieler des VfB Altendiez und ist bis heute Mitglied des Vereins.
Das Stadion Lahnblick kann den Fan von naturbelassenen Amateur-Stadien sicherlich überzeugen. Erkennbaren Ausbau gibt es keinen, ein Graswall zieht sich aber fast durch den kompletten Stadionumlauf, von welchem sich das Spiel gut verfolgen lässt. 50 Zuschauer sahen an diesem Sonntag einen souveränen 9:0 Sieg der Heimmannschaft, welche damit am 4. Spieltag der Kreisliga ihren ersten Dreier einfahren konnten. Aus dem Vereinsheim wurden Getränke verkauft, wobei die Fanta schon einen Monat über dem Mindesthaltbarkeitsdatum war. Wahrscheinlich wurden hier noch Reste der abgebrochenen Saison verkauft.

#08 - 23. September 2020 - TuS Birk gg FC Hennef 05 - 1:5
Kreispokal Sieg - Viertelfinale - Sportplatz Hasenberg, Lohmar - 390 Zuschauer


Ekstase in Birk. Kreispokal Viertelfinale im Bezirk Sieg zwischen Kreisligist TuS Birk und dem ehemaligen Regionalligist und DFB Pokal Teilnehmer FC Hennef. Offiziell spricht man in den Statistiken von 390 Zuschauer, die auf den Sportplatz Hasenberg im Lohmarer Ortsteil Birk gekommen sein sollen. Ob diese Zahl wirklich der Wahrheit entspricht darf leicht angezweifelt werden, die magische Corona-Zahl von 300 könnte allerdings tatsächlich knapp überschritten wurden sein. Der Kunstrasenplatz in Birk, direkt an einem Fernsehturm gelegen, ist allerdings ziemlich weitläufig sodass, wenn man es denn wollte, der Abstand eingehalten werden konnte. Für die Birker war die Partie gegen Hennef, wie auf Facebook angekündigt wurde, das Spiel des Jahres und damit wurden natürlich schnell alle geforderten Regeln schnell missachtet. Auf der Hauptgerade tummelten sich mit Sicherheit dreiviertel der Stadionbesucher dicht an dicht und je länger der Abend wurde, desto ausgelassener wurde auch die Stimmung. Gebracht hat dieses der Mannschaft allerdings wenig, der Favorit aus der Mittelrheinliga gewann mit 1:5 und zog so in das Halbfinale ein.
Der einzig erkennbare Ausbau auf dem Sportplatz in Birk ist übrigens eine kleine überdachte Stehplatztribüne auf der Gegengerade, die allerdings etwa 30 Meter vom Spielfeld entfernt gebaut wurde. Grund dafür ist eine 100 Meter Laufbahn, welche zwischen dem Spielfeld und der Tribüne seinen Platz findet, daher werden die überdachten Stehplätze wohl eher nur bei Regenwetter eine Verwendung finden.
Über einen interessanten Artikel bin ich beim Bonner General Anzeiger gestoßen, die in ihrer Serie "Groundhopping am Rhing" dem TuS Birk einen Artikel gewidmet haben. Unter anderem wird an eine Partie im Tiefschnee aus den 80er Jahren erinnert und auch an ein legendäres TV-Spiel gegen Neunkirchen-Seelscheid welches im Jahr 2008 stattfand und von Sport1 Live übertragen wurde. Damals waren auch 3.000 Zuschauer auf der Anlage anwesend und stellten natürlich auch den bis heute gültigen Zuschauerrekord auf.

#09 - 27. September 2020 - BC Viktoria Glesch-Paffendorf gg Sportvereinigung Deutz 05 - 4:2
Mittelrheinliga - 4. Spieltag - Jahnsportplatz, Bergheim - 169 Zuschauer


Die Mittelrheinliga ist mit dem Besuch bei BC Viktoria Glesch-Paffendorf wieder vollständig. Der Verein aus einem Bergheimer Stadtteil stieg zur Saison 2020/21 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Mittelrheinliga auf. Letzte Saison war man Teil des Landesliga und lag hier zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf dem ersten Platz und bekam daher das Aufstiegsrecht zugesprochen. Der Saisonstart verlief in der Mittelrheinliga hoffnungsvoll und aus den ersten drei Spielen (am 2. Spieltag hatte der Verein spielfrei) holte man zwei Siege. Das von mir besuchte Spiel gegen Deutz war das erste Heimspiel für die Viktoria in der neuen Saison. Über viele Jahre spielte man in Glesch nur auf Kreisebene, ab 2012 spielte man dann erstmals in der Bezirksliga, bevor man 2015 in die Landesliga aufstieg und nunmehr Teil der fünftklassigen Oberliga ist. Gegründet wurde der Verein bereits 1915, wobei man den heutige gebräuchlichen Vereinsnamen erst seit 1994 trägt.
Heimspielstätte ist der Jahnsportplatz in Glesch, Paffendorf liegt allerdings direkt nebenan. Der Kunstrasenplatz ist der klassische unspektakuläre Mittelrheinliga-Ground. Mittig auf der Gegengerade gibt es eine kleine überdachte Sitzplatztribüne, hinter welcher es auch einen erhöhten Graswall gibt. Die Hauptgerade verfügt über keinen Ausbau, da hier die Umkleidekabinen und das Vereinsheim stehen, in welchem es eine leckere vereinseigene Currywurst gibt. Nachdem die Mittelrheinliga nun wieder komplettiert ist, werde ich in den nächsten Woche auch versuchen die Oberligen am Niederrhein und Westfalen wieder komplett zu machen. Hier steht allerdings mehr Arbeit ein, da es in beiden Ligen eine handvoll Aufsteiger gab, welcher mir in meiner Sammlung noch fehlen.


Donnerstag, 27. August 2020

Corona-Testspiel-Hopping 2020

Lange Zeit ging nichts, ab Anfang Juli fanden dann aber wieder vermehrt Testspiele statt. Die Sehnsucht nach dem rollenden Ball war da und so besuchte ich im Juli/August vereinzelt ein paar Spiele.

#01 - 5. Juli 2020 - Blau-Weiß Grümerbaum gg SG Stephanus Holsterhausen - 5:6
BZA Am Nordbad, Bochum - ca. 90 Zuschauer


Das erste Spiel nach mehr als vier Monaten Zwangspause fand für mich bei "Blau-Weiß Grümerbaum" in Bochum statt. Keine bewusste Entscheidung, ich klickte mich vielmehr durch den Groundhopping Kalender und sah, dass die Begegnung zwischen Grümerbaum und der SG Stephanus Holsterhausen eine der wenigen war welche auf einem Naturrasenplatz ausgetragen werden sollte. So ging die Reise also Richtung Bochum, die Zuschauerzahl war auf 100 Leute begrenzt. Am Eingang musste man sich samt Adresse und Telefonnummer anmelden, sollte die Liste voll werden, würden keine weiteren Zuschauer mehr rein gelassen. Ganz ausverkauft war die Begegnung offensichtlich nicht, trotzdem wären ohne Corona wohl kaum die geschätzten 90 Zuschauer in die "BZA Am Nordbad" gekommen. Die Masse war heiß endlich wieder was erleben zu dürfen, entsprechend groß war der Andrang bei einem Verein der sonst einer Zuschauerdurchschnitt von weit unter 50 hat. Auch die Spieler waren höchst motiviert und Testspiel hieß es eigentlich nur auf dem Papier. Es wurde hier richtig um den Sieg gekämpft, keine Geschenke verteilt. Der Sportplatz selber ist trotz Rasenplatz reichlich unspektakulär und kommt ohne Ausbau daher, zum ersten Spiel nach Corona eröffnete der Verein allerdings die "Hermann-Stör-Tribüne", was aber nicht mehr als ein Vordach des Vereinsheim ist, bei Regen können die Zuschauer nun also auch ihr Bierchen im trockenen trinken.

#02 - 12. Juli 2020 - FC Kray gg Rather SV - 1:2
KrayArena, Essen - ca. 100 Zuschauer


Ein Besuch beim FC Kray in Essen war unter anderen Voraussetzungen geplant, der Verein war in der abgebrochenen Saison ein Teil der Oberliga Niederrhein und die KrayArena fehlte mir noch um diese Liga wieder zu komplettieren. Auf Grund des Saisonabbruchs musste ich dann gezwungenermaßen auf den Testkick gegen den Rather SV ausweichen und hatte dadurch doch noch die Möglichkeit die Oberliga Niederrhein wieder voll zu machen. Nach wie vor waren maximal 100 Zuschauer bei Veranstaltungen zugelassen, diese werden es in etwa auf gewesen sein, eine offizielle Zuschauerzahl wurde nicht veröffentlicht. Etwa 40 Minuten vor dem Anstoß kam man jedenfalls problemlos für 2€ Eintritt auf die Anlage. Die Abstandsregeln konnten hier ohne große Mühe eingehalten werden, der Ground besitzt eine überdachte Sitzplatztribüne als Ausbau, die etwa zur Hälfte gefüllt war. Um das Spiel vom Balkon des Vereinsheim zu verfolgen musste man sich schon im Vorfeld anmelden, da hier der Platz stark begrenzt war. Eine Woche später wurde in NRW das Zuschauermaximum übrigens auf 300 Personen angehoben.
Der FC Kray entstand in seiner heutigen Form im Jahr 1987 durch die Fusion von DJK und SV Kray. Große Aufmerksamkeit bekam man im Jahr 2012 als man erstmals in die Regionalliga West aufsteigen konnte. Die Aufstiegsspiele gegen den KFC Uerdingen gelten bis heute als das große Vereinshighlight, welches man leider nicht in der heimischen Kray-Arena austragen durfte. Auf Grund des hohen Zuschaueraufkommens, auch von Rot-Weiss Essen Fans, musste das Rückspiel im Uhlenkrugstadion ausgetragen werden. Insgesamt (mit einer Unterbrechung) drei Spielzeiten verbrachte man in der viertklassigen Regionalliga, auch hier durfte man nur vereinzelnd Spiele in Kray austragen. Überwiegend spielte man wieder im Uhlenkrug und teilweise sogar im großen Stadion Essen. Seit dem Regionalliga Abstieg 2016 erlebte der Verein einen herben Absturz und man wurde innerhalb einer Saison in die Landesliga durch gereicht. Zur Saison 2019/20 kehrte man dann in die Oberliga zurück, zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs lang man hier im gesicherten Mittelfeld. Die neue Saison in der Oberliga Niederrhein wird mit 23 teilnehmenden Mannschaften sicherlich eine ganz besondere Herausforderung für den Verein, Mitte Juli wurde aber über eine eventuelle Aufsplittung in zwei Staffeln nachgedacht.

#03 - 19. Juli 2020 - VfB Altena gg TuS Neuenrade - 3:1
Reineckestadion, Altena - ca. 150 Zuschauer


Auf ins Sauerland. Die Corona-Regeln wurden weiter langsam gelockert, offiziell durften nun bis zu 300 Zuschauer Sportveranstaltungen unter freiem Himmel beiwohnen, das ganze natürlich nur unter Einhaltung aller Sicherheitsabstände. Tatsächlich kamen etwa 150 Menschen zu einem Testspiel des VfB Altena, allgemein haben die Amateurvereine im Sauerland einen größeren Zuschauerzulauf als in den großen Ballungsgebieten. Größtenteils natürlich Rentner, also vermutlich auch der ein oder andere der "Risikogruppe" für die, die ganzen Maßnahmen ja ursprünglich mal eingeführt wurden. Im Reineckestadion konnte man die Abstandsregeln eigentlich problemlos einhalten, vor dem Vereinsheim gab es eine begrenzte Anzahl an Sitzgelegenheiten, da ich frühzeitig auf der Anlage war benutzte ich eine von diesen, wie vorgesehen habe ich einen Stuhl zum Nachbar freigelassen. Auch alle anderen Zuschauer hielten sich an diese Regeln. Irgendwann kurz vor Anstoß kam dann aber ein rüstiger Rentner und setzte sich einfach direkt neben mich. Ich meine hätte er wenigstens gefragt, ob er meinen Platz benutze können, wäre ich natürlich aufgestanden. Aber scheinbar pfeift vor allem ein Großteil der sogenannten Risikogruppe auf die Empfehlungen, ganz nach dem Motto "Heiter weiter!". Achtet mal darauf wie viele ältere Herrschaften beispielsweise am Rheinboulevard in den dortigen Bars sitzen und auf sämtliche Abstandsregeln scheißen oder im Supermarkt ihre Gesichtswindel falsch und teilweise überhaupt nicht tragen. Dieser Vorfall in Altena machte mich sauer, ich räumte dann aber kommentarlos meinen Platz. Der austragende Verein ist dafür verantwortlich das die Regeln eingehalten werden und das Konzept setzte der VfB Altena wirklich gut um. Der Stadionsprecher gab mehrfach über ein Mikrofon die Hinweise durch, schade dass sich die ältere Generation nicht dran halten konnte.
Der VfB Altena ist ein Verein mit eher unspektakulärer Geschichte, 1912 gegründet war man 1978 Gründungsmitglied der Oberliga Westfalen. Insgesamt drei Spielzeiten verbrachte man in der damals noch drittklassigen Liga, in diese Sphären stach der Verein aber nie mehr hervor. Heutzutage spielt man schon jahrelang nur noch in der Kreisliga A. Das Reineckestadion kann sich aber durch aus sehen lassen, ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn und der komplette Stadionumlauf versehen mit einer ausgebauten stufenartigen Traverse. Sitzplätze wie schon erwähnt eher Mangelware, auf der Gegengerade sind zusätzlich zu den Plätzen vor dem Vereinsheim noch ein paar Parkbänke aufgestellt. Auch ein Eingangstor inklusive Vereinsnamen gibt es, für den Amateurplatz-Romantiker lohnt sich eine Reise nach Altena also in jedem Fall.

#04 - 26. Juli 2020 - SV Eilendorf gg TuS Blau-Weiß Königsdorf 1900 - 1:6
Delheid & Frommhold Arena, Aachen - ca. 80 Zuschauer


Mit dem Besuch beim FC Kray wurde zwei Wochen zuvor die Oberliga Niederrhein wieder komplettiert, auch in der Mittelrheinliga fehlte mir nur ein Ground um die Liga wieder voll zu machen. Leider hieß es auch beim SV Eilendorf: Test- statt Pflichtspiel. Der Aachener Stadtteilverein verlieh der sonst recht langweiligen Mittelrheinliga aber neuen Glanz und kommt mit einer langen Vereinsgeschichte daher. Als man 1914 gegründet wurde trug man den Namen "FC 1914 Hindenburg", nach Ende der Ersten Weltkrieges wechselte man zum heutigen Vereinsnamen "Sportverein 1914 Eilendorf". Heimstätte ist die "Delheid & Frommhold Arena" an der Halfenstraße, hier ist man bereits seit 1928 zu Hause. Der Komplex verfügt sowohl über einen Rasen- als auch Kunstrasenplatz, während der abgebrochenen Mittelrheinligasaison wechselte man je nach Wetterlage nahezu wöchentlich den Belag und spielte nicht durchgehend auf dem Naturrasen auf welchem das Testspiel gegen Blau-Weiß Königsdorf stattfand. Einen Ausbau gibt es auch der Gegengerade in Form von zwei Steinstufen, die sich über die gesamte Spielfeldhälfte hinweg zieht. Auf der Hauptgeraden gibt es auf der linken Seite eine kleine Fünf-Stufen-Traverse, weiterer Ausbau wird vergebens gesucht. Die heutige Form des kleinen Stadions soll es seit 1972 geben, damals eröffnete man das neue "Stadion an der Halfenstraße", welches heute den Namen eines Sponsors trägt, mit einem Freundschaftsspiel gegen die Nationalmannschaft von Malaysia. 3500 Zuschauer sollen damals vor Ort gewesen sein und das Spiel gegen die Teilnehmer des Olympischen Fußballturniers von München 1972 verfolgt haben. Das größte Spiel der Vereinshistorie war wohl das Aufeinandertreffen gegen die große Alemannia in der ersten Runde des Mittelrheinpokals 2012/13. Das Spiel wurde aus Sicherheitsgründen in den Tivoli verlegt, wo der SVE als Gastgeber 0:5 verlor. 2014 stieg der Verein dann erstmals in die Mittelrheinliga auf, in welche man zur Saison 2019/20 zurückkehrte nach dem man zwischenzeitlich wieder in die Landesliga abgestiegen war. Als die Saison abgebrochen wurde war man abgeschlagener Tabellenletzter und war faktisch abgestiegen, auf Grund der bekannten Situation gab der Fußballverband aber bekannt das es keine Absteiger geben wird und die Liga zur neuen Saison von 16 auf nunmehr 18 Teams aufgestockt wird. Eilendorf bekommt als sprichwörtlich die zweite Chance und will es nun wohl besser machen als zuletzt. Das Testspiel gegen Königsdorf versprach aber nichts Gutes und ging mit 1:6 deutlich verloren.

#05 - 29. Juli 2020 - Wuppertaler SV gg Germania Ratingen 04/19 - 3:1
Bezirkssportanlage Uellendahl, Wuppertal - 300 Zuschauer (ausverkauft)


Wenn vom Papier her die großen Namen spielen scheint das Zuschauerlimit dann doch schnell erreicht zu sein, das Testspiel des ehemaligen Bundesligisten Wuppertaler SV gegen Germania Ratingen war jedenfalls mit 300 Zuschauern offiziell ausverkauft und als die Anwesenheitsliste voll war, wurden auch keine weiteren Menschen mehr in das Stadion gelassen. Spielort war nicht das Stadion am Zoo sondern die BZA Uellendahl im Norden der Schwebebahnstadt. Hier spielen sonst die Nachwuchskicker des WSV in der Junioren Bundesliga, der Naturrasenplatz verfügt über einen sparsamen Ausbau auf der Gegengerade in Form von Stehstufen, darüber befindet sich ein Graswall mit ein paar Parkbänken von denen sich die Spiele ebenfalls verfolgen lassen. Bekannt wurde die Sportanlage aber eher als die Deutsche Nationalmannschaft sich hier auf den Weltmeistertitel im Jahr 1990 vorbereitete und die BZA Uellendahl als Trainingsplatz nutzte, daran erinnert vor dem Ground auch eine kleine Infotafel der Fußballroute NRW. Während der Europameisterschaft 1988, die in Deutschland ausgetragen wurde, war Uellendahl das feste Trainingszentrum der Nationalmannschaft aus Dänemark.

#06 - 2. August 2020 - Teutonia Schalke-Nord gg ETuS Bismarck 1931 - 3:0
Glückauf-Kampfbahn, Gelsenkirchen - ca. 60 Zuschauer 


Die Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen-Schalke hat 100% Kultfaktor, ist es doch die ursprüngliche Spielstätte des Bundesligisten Schalke 04. Heutzutage wird das Stadion von Teutonia Schalke-Nord hauptsächlich bespielt. Das Spielfeld ist mittlerweile ein Kunstrasenplatz, aber die denkmalgeschützte Haupttribüne vermittelt noch den Flair alter Tage. Ich möchte gar nicht zu viel über die Geschichte des Grounds erzählen, denn schnell fiel die Entscheidung die Glückauf-Kampfbahn erneut zu besuchen und diese dann ausführlich ab zu fotografieren, um dem Stadion einen Artikel in der Rubrik "Historische Grounds" zu widmen. Einen konkreten Fahrplan hierfür gibt es momentan zwar noch nicht, aber da wird in naher Zukunft in jedem Fall was kommen. In der Zwischenzeit kann ich einen Besuch hier in jedem Fall empfehlen, Teutonia Schalke nahm den Spielbetrieb mit Beginn der Corona-Testspiel-Phase wieder auf, in der Saison 2019/20 hatte man sich bereits vor Saison aus der Kreisliga A zurückgezogen und bestritt daher auf Liga-Ebene kein einziges Spiel. Vermutlich wird man ab der neuen Saison einen Neubeginn in der Kreisliga B wagen können.

#07 - 9. August 2020 - SV Bergisch Gladbach 09 gg Borussia Freialdenhoven - 4:6
Sportplatz Weidenstraße, Rheinbach - 25 Zuschauer


Der Regionalligist SV Bergisch Gladbach 09 bereitete sich in Rheinbach mit einem Kurz-Trainingslager auf die neue Saison vor. Auf der Anlage von "Schwarz-Weiß Merzbach" wurden gleichzeitig auch zwei Vorbereitungsspiele ausgetragen. Samstags war der 1. FC Düren zu Gast und sonntags ging es gegen Borussia Freialdenhoven. Der Kunstrasenplatz in Merzbach verfügt auf der Hauptgeraden über eine zweistufige Traverse, die von den wenigen anwesenden Zuschauern als Sitzmöglichkeit genutzt wurde. Am Eingang wurden aus dem Vereinsheim Kaltgetränke verkauft, ansonsten war nicht viel gebacken. In der Halbzeit kam außerhalb des Stadions ein Eiswagen vorgefahren, der so ebenfalls wenigstens ein kleines Geschäft machen konnte.
Auf dem Platz sah man Bergisch Gladbach den Kräfteverlust am Ende des Trainingswochenendes deutlich an und so endete die Partie mit einem eher untypischen 4:6 für Freialdenhoven. In der abgebrochenen Regionalliga-Saison spielten die 09er keine Rolle und lagen abgeschlagen im Tabellenkeller, durch den Saisonabbruch bekommt man allerdings eine neue Chance sich zu beweisen.

Nach dem Spiel in Rheinbach ging es auf einen neuntägigen Roadtrip durch Thüringen und Sachsen Anhalt. Hierbei besuchte ich täglich eine Partie, allerdings waren hier auch schon die ersten Pflichtspiele der Saison 2020/21 mit dabei. Über die Begegnungen habe ich in täglichen Blogbeiträgen schon berichtet, hier noch mal eine Auflistung der Spiele.
  • 15. August 2020 - SG Marksuhler SV gg SV Wernshausen - 1:2
    Testspiel - Sportplatz Weihersgrund, Marksuhl - 100 Zuschauer

    Spiel nach 75 Minuten abgebrochen nach rassistischen Beleidigungen von Zuschauerseite
  • 16. August 2020 - SG EFC Ruhla 08 gg SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund - 3:3
    Testspiel - Stadion Mittelwiese, Ruhla - 40 Zuschauer
  • 18. August 2020 - SV 08 Rothenstein gg BSG Chemie Kahla - 1:6
    Testspiel - Sportplatz Zum Helenenstein, Rothenstein - 85 Zuschauer
  • 19. August 2020 - SV Dessau 05 gg SSC Weißenfels - 0:0
    Verbandsliga Sachsen-Anhalt - 2. Spieltag - Stadion Schillerpark, Dessau - 197 Zuschauer
  • 20. August 2020 - Holzweißiger SV gg VfB Preußen Greppin - 4:0
    Testspiel - Stadion der Bergarbeiter, Bitterfeld-Wolfen - 15 Zuschauer
  • 21. August 2020 - BuSG Aufbau Eisleben gg SV Eintracht Kreisfeld - 0:4
    Kreispokal Mansfeld Südharz - 1. Runde - Sportanlage Helfta, Eisleben - 210 Zuschauer
  • 22. August 2020 - FSV Barleben gg SV Fortuna Magdeburg - 2:1
    Landespokal Sachsen-Anhalt - 1. Runde - Sportplatz am Anger, Barleben - 170 Zuschauer
  • 23. August 2020 - VfB Germania Halberstadt gg Bischofswerdaer FV 08 - 2:3
    Regionalliga Nordost - 2. Spieltag - Friedensstadion, Halberstadt - 362 Zuschauer
Ab sofort sind keine weiteren Besuche bei Testspielen eingeplant, stattdessen werden vermutlich nur noch Pflichtspiele besucht. Da für die neue Saison kein neues Ligen-Projekt geplant ist, wird es einmal im Monat einen Beitrag zu den jeweils besuchten Spielen geben.